Wurzelkanalbehandlungen: neue Alternative durch Gewebetransplantation

Wurzelkanalbehandlungen: neue Alternative durch Gewebetransplantation?

Hat sich die Zahnwurzel entzündet, hilft meist nur eine aufwendige Wurzelkanalbehandlung, um den natürlichen Zahn zu erhalten. Doch amerikanische Forscher der UCLA School of Dentistry untersuchen gerade im Rahmen einer Studie eine neue Methode: Durch eine Transplantation von Eigengewebe soll der entzündete Zahn samt Pulpa und Dentin wieder abheilen.
Unter der Pulpa verstehen Zahnärzte den weichen Strang im inneren des Zahnhohlraumes, der von einem knochenähnlichen Gewebe, dem Dentin, umgeben ist. Bei der Studie entnehmen die Wissenschaftler Pulpa aus gesunden, nach Möglichkeit bereits vorher extrahierten Zähnen und vermischen diese mit Eigenblut der Patienten. Anschließend wird der Wurzelkanal gereinigt und von Bakterien befreit, bevor die breiige Pulpa-Mischung eingesetzt wird. In regelmäßigen Check-Ups untersuchen die Forscher dabei den Stand der Entzündung sowie die Empfindlichkeit der Pulpa. Erste Ergebnisse erwarten die Wissenschaftler im Sommer 2021.

Quelle: zwp online

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