Krebsrisiko bei Parodontitis um bis zu 50 % höher

Krebsrisiko bei Parodontitis um bis zu 50 % höher

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine Krankheit, die sich nicht nur auf das Zahnfleisch auswirkt, sondern auch die Entstehung von Alzheimer, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten begünstigen kann.
Nun zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Langzeitstudie, dass Zahnfleischerkrankungen auch das Krebsrisiko erhöhen können. Dabei untersuchten Wissenschaftler der US-amerikanischen Harvard TH Chan School of Public Health die Kehlkopf- und Magenkrebsraten von knapp 150.000 Patienten.

Ihr Ergebnis: Bei Menschen, die in ihrer Vergangenheit eine Parodontitiserkrankung hatten, war das Risiko, an Kehlkopfkrebs zu erkranken, um 42 % erhöht, das Magenkrebsrisiko sogar um 52 %. Zudem erhöhte der Verlust von zwei oder mehr Zähnen das Risiko um ein weiteres Drittel. Die Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen der systemischen Entzündung durch die Parodontitis und der Entstehung von Krebs. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute Mundhygiene für den gesamten Organismus ist.

Quelle: zwp online

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