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Zahnärztliche Lokalanästhetika in der Schwangerschaft – was ist zu beachten?

Während einer Schwangerschaft müssen werdende Mütter besondere Rücksicht darauf nehmen, was sie über Nahrung oder Medikamente aufnehmen – denn viele Stoffe, die für die Mutter harmlos sind, sind für den Fötus schädlich.

Das gilt insbesondere für lokale Betäubungsmittel bei Zahnarztbehandlungen. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfiehlt daher solche Lokalanästhetika, die über eine hohe Proteinbindung verfügen, da diese vom Fötus nur schwer aufgenommen werden können. Laut DGZMK ist hier Articain mit einer Proteinbindung von 94 % besonders gut für Schwangere geeignet.
Da ein direkter Zusammenhang zwischen Schwangerschaft und Mundgesundheit besteht, sollten Schwangere auf eine besonders sorgfältige Mundhygiene achten und ihre Schwangerschaft dem Zahnarzt frühzeitig mitteilen.

Quelle: zwp online | Pexels

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